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Dreyer will Schnelltests für Zugang zu Veranstaltungen

Freigeschaltet am 23.02.2021 um 06:51 durch Sanjo Babić
Malu Dreyer (2019)
Malu Dreyer (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat den Einsatz von Schnelltests für den Zugang zu Konzerten und anderen Veranstaltungen oder für den Antritt von Flugreisen ins Spiel gebracht.

"In der Debatte um eine frühere Rückkehr zu mehr Normalität für Menschen mit Impfschutz kommen wir nicht wirklich weiter. Ich hoffe auf Schnelltests, wie sie manche Airlines auch schon einsetzen", sagte Dreyer der "Rheinischen Post".

"Vor einem Konzert oder vor dem Boarding könnten sie die nötige Sicherheit bringen, damit auch Menschen ohne Impfung teilnehmen können." Dreyer forderte die Bundesregierung zugleich auf, den Ländern mehr Klarheit etwa zur Beschaffung der Tests zu geben. "Ich freue mich zunächst darüber, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Finanzierung der Schnelltests ermöglichen will. Allerdings muss dann auch die Infrastruktur stehen", sagte sie. "Viele Ärzte und Apotheker haben beispielsweise Vorbehalte und können nicht zu Testzentren werden."

Dreyer weiter: "Wir mobilisieren gemeinsam mit unseren Kommunen viele Akteure im Land, um Schnelltests auch schnell an Mann und Frau zu bringen. Aber wir wissen nicht, wer beschafft. Ist es der Bund oder müssen 16 Länder für sich selbst beschaffen? Auch da erwarte ich spätestens bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mehr Klarheit", sagte die SPD-Politikerin. Zugleich verteidigte Dreyer den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca gegen Kritik. "Der Impfstoff ist von der strengen EU-Behörde EMA als sicher zugelassen worden. Das heißt, er wurde erprobt, geprüft und für sehr wirksam befunden", sagte Dreyer. Astrazeneca helfe, schneller voranzukommen mit den Impfungen. "Bis Ostern wollen wir unsere Erzieher und Erzieherinnen und die Grundschullehrer geimpft haben." Mit Blick auch auf andere Impfberechtigte sagte Dreyer: "Die Nachfrage ist so groß, dass der verfügbare Astrazeneca-Impfstoff restlos verimpft werden kann."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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