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DGB-Chefin in NRW sieht Grüne nun in der Pflicht

Archivmeldung vom 27.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Logo
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Arbeitgeber und Gewerkschaften in NRW haben einhellig die hohe Wahlbeteiligung an der EU-Wahl gelobt und sich erleichtert gezeigt, dass die Europagegner im neuen EU-Parlament in der Minderheit bleiben. Der Triumph der Grünen an den deutschen Wahlurnen fand dagegen ein eher verhaltenes Echo. "Derzeit spielt der Klimaschutz für viele Menschen zurecht eine wichtige Rolle", sagte Anja Weber, DGB-Vorsitzende in NRW, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Die grünen Wahlsieger sieht sie jetzt aber in der Pflicht: "Nun werden die Grünen - aber auch alle anderen Parteien - beweisen müssen, dass sie das Thema verantwortungsbewusst umsetzen können." Denn: "Nur wenn wir Klimaschutz, Wirtschaftskraft und soziale Gerechtigkeit zusammendenken, kann die Zukunft erfolgreich gestaltet werden." NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff sagte, die künftige Mehrheit im EU-Parlament müsse sich darum kümmern, "wie auf der Basis eines wirtschaftlich starken Europas die Sicherheit und Schaffung von Arbeitsplätzen und Umweltschutz miteinander in Einklang gebracht werden können."

RWE-Chef Rolf Martin Schmitz sagte der WAZ: "Die europäische Idee lebt" - und betonte, dass im europäischen Parlament immer noch die demokratischen Parteien der Mitte die größten Fraktionen stellten. Der Essener Stromkonzern steht vor allem mit seinen besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerken im Zentrum der Kritik von Umweltschützern, zuletzt auch Tausender Schüler der Fridays-for-Future-Bewegung. Den Triumph der Grünen und die Dominanz des Themas Klimaschutz bei der EU-Wahl kommentierte Schmitz gelassen: "Gerade in puncto Energiewende und Klimaschutz sind gesamteuropäische Lösungen und abgestimmtes Handeln dringender denn je gefragt."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)


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