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Städtetag fordert klare Perspektive für Lockerungen

Archivmeldung vom 24.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Deutsche Städtetag hat vor Zögerlichkeit bei der Lockerung der Corona-Beschränkungen gewarnt. "Es stimmt, dass wir nicht zu forsch sein dürfen", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Wir brauchen aber auch eine klare Perspektive", etwa für die Öffnung von Spielplätzen. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerügt, manche Bundesländer seien "zu forsch" bei der Lockerung der Schutzmaßnahmen. Die Lockerungsdebatte müsse geführt werden, weil die Einschränkungen stark seien, sagte Jung, der auch Oberbürgermeister von Leipzig ist. "Wir spüren in unseren Städten, dass die große Mehrheit der Menschen geduldig ist, aber sich auch nach einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität sehnt."

Für jeden Schritt der Lockerung müsse es eine Güterabwägung zwischen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen geben, forderte der SPD-Politiker. "Wenn Bund und Länder sich für bestimmte Lockerungen oder dagegen entscheiden, müssen sie konkret sagen, an welchen Zielen und Maßstäben sie sich dabei orientieren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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