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Ex-"Wirtschaftsweiser" Bofinger fordert Absenkung der Mehrwertsteuer für zwei Jahre

Archivmeldung vom 22.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Peter Bofinger (2019)
Peter Bofinger (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Ökonom und langjährige "Wirtschaftsweise" Peter Bofinger hat eine zeitlich begrenzte Minderung der Mehrwertsteuer zur Entlastung von Unternehmen in der Corona-Krise befürwortet. "Ich begrüße den Vorschlag einer temporären Absenkung der Mehrwertsteuer", sagte Bofinger der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Bofinger weiter: "Die Bundesregierung sollte das jetzt rasch umsetzen, weil die Gastronomiebetriebe ein großes Opfer im Interesse der Allgemeinheit erbracht haben." Der Professor für Volkswirtschaft an der Uni Würzburg, der von 2004 bis 2019 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war, plädierte dafür, dass Restaurants, Cafés und Bars für zwei Jahre von einer Absenkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent profitieren sollten. Zudem sprach er sich für eine Ausweitung auf andere Betriebe aus.

"Auch der stationäre Einzelhandel sollte mit einer Absenkung der Mehrwertsteuer unterstützt werden", sagte er. Im Wettbewerb mit Online-Handelsriesen hätten die Inhaber von Geschäften gerade jetzt das Nachsehen gehabt. "Für den Erhalt der Vielfalt in deutschen Innenstädten wäre eine geringere Mehrwertsteuer das richtige Mittel, befristet bis Jahresende", sagte Bofinger.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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