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Adam: Versorgung vor Ansehen

Archivmeldung vom 05.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Annette Schavan (2011)
Annette Schavan (2011)

Lizenz: www.dts-nachrichtenagentur.de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nachdem Annette Schavan zunächst ihren Doktortitel und dann ihr Ministeramt verloren hatte, musste sie anderswo und anderswie versorgt werden. Dieses Problem will das Bundeskabinett in der Form lösen, dass es Frau Schavan, führendes Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, als Botschafterin zum Heiligen Stuhl nach Rom entsendet.

Konrad Adam, Sprecher der Alternativen für Deutschland, erinnert aus diesem Anlass an den guten alten Brauch, den Botschafterposten beim Vatikan mit einem Protestanten zu besetzen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, vor allem den, dass Deutschland in aller Welt als Ursprungsland der Reformation wahrgenommen und geachtet wird.

Die Bundesregierung ist offenbar dazu entschlossen, sich über solche Bräuche hinwegzusetzen. Ausgediente Staatsdiener wie Eckard von Klaeden, Ronald Pofalla und Annette Schavan müssen versorgt werden, buchstäblich um jeden Preis; auch um den Preis des Ansehens, das Deutschland bei seinen europäischen Nachbarn genoß.

Quelle: Alternative für Deutschland (AfD) (ots)

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