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Umfrage: Mehrheit sieht Ursache für AfD-Krise in Personalquerelen

Archivmeldung vom 20.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Plakat der Alternative für Deutschland AfD. Bild:  blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Plakat der Alternative für Deutschland AfD. Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

63 Prozent der Deutschen führen laut einer N24-Emnid-Umfrage die derzeitige relative Schwäche der AfD auf die andauernden Streitigkeiten in der Parteiführung zurück. 59 Prozent der Befragten vermuten demnach, dass die Auftritte des nationalkonservativen Flügels um Björn Höcke potentielle Wähler verschrecken. 46 Prozent der Deutschen meinen, die Flüchtlingskrise habe einfach an Brisanz verloren, und 32 Prozent finden, andere Partei hätten die klassischen AfD-Themen inzwischen selbst besetzt.

Die geplanten Störungen des AfD-Parteitags am Wochenende durch linke Gruppen finden nur 16 Prozent der Befragten in Ordnung. 78 Prozent lehnen solche Störversuche ab, weil jede demokratische Partei das Recht habe, ungestört ihre Parteitage abzuhalten. Die Umfrage wurde vor Bekanntgabe des Rückzugs von Frauke Petry aus dem Spitzenkandidatenrennen durchgeführt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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