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Prinzenhochzeit in Großbritannien: Gregor Gysi kann mit Monarchie "ganz gut leben"

Archivmeldung vom 18.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Gregor Gysi Bild: DIE LINKE. Thüringen, on Flickr CC BY-SA 2.0
Gregor Gysi Bild: DIE LINKE. Thüringen, on Flickr CC BY-SA 2.0

Gregor Gysi, Vorsitzender der Europäischen Linken, plädiert mit Blick auf die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle für ein differenziertes Bild der Monarchie als Staatsform. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Gysi: "Monarchie mit wirklicher Macht ausgestattet ist das Gegenteil demokratischer Strukturen - diese Diktaturform muss überwunden werden. Wenn es dagegen wie in einigen europäischen Ländern nur um die Repräsentanz eines Landes nach außen und nach innen geht und alle wissen, dass es ein Element des Spiels beinhaltet, kann ich ganz gut damit leben."

Außerdem, so Gysi weiter, gebe es einen Vorteil: "Eine Königin oder ein König kann für Verurteilte ein Gnadenrecht ausüben und ist selbst bei Wut der Bevölkerung nicht abwählbar. In anderen Fällen kann das allerdings auch ein deutlicher Nachteil sein."

Hintergrund Monarchie

Innerhalb der Europas gibt es 12 Monarchien. Darunter lediglich eine letzte absolutistische Monarchie, den Vatikanstaat. Weltweit sind es 44 Monarchien, davon sind 43 Mitglied der Vereinten Nationen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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