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NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser reagiert zurückhaltend auf Forderungen nach staatlicher Hilfe für Bauern

Archivmeldung vom 31.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ursula Heinen-Esser (2018)
Ursula Heinen-Esser (2018)

Bild: Screenshot CDU NRW Internetseite / Eigenes Werk

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat zurückhaltend auf die Forderungen nach einer staatlichen Hilfe für Bauern aufgrund der anhaltenden Dürreperiode reagiert. "Staatliche Hilfen sind nur in extremen Ausnahmesituationen und bei Existenzgefährdungen von Betrieben zu rechtfertigen", sagte die CDU-Politikerin dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Eine solche Situation liege etwa dann vor, wenn es zu mindestens 30 Prozent Ertragsrückgang komme. "Ob das auf Betriebe in NRW zutrifft, können wir noch nicht sicher einschätzen. Zwar war die Getreideernte unterdurchschnittlich, jedoch können wir hier noch nicht von einer Ausnahmesituation sprechen. Leicht anziehende Erzeugerpreise, insbesondere bei Getreide, wirken derzeit schadensmindernd für einige Betriebe.", so Heinen-Esser weiter.

Der Sprecher der Landwirtschaftskammer NRW, Bernhard Rüb, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Die Lage ist sehr ernst - in ganz NRW." Besonders Landwirte in Ostwestfalen, dem Münsterland und am Niederrhein fürchteten um ihre Existenz. "Ohne Regen wächst nichts. Auch der Bund kann es nicht regnen lassen", sagt er mit Blick auf die geforderte Milliarden-Hilfe. Neben dem fehlenden Wasser, schade die extreme Hitze den Pflanzen: "Ab 36 Grad wachsen die meisten Getreidearten gar nicht mehr." Er erwartet, dass Land und Bund weitere Brachflächen für die Tierfutterproduktion freigeben, um die Versorgung in der Milchproduktion zu garantieren. "Viele Landwirte fragen sich, ob sich das Geschäft noch lohnt", berichtete Rüb.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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