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CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann: Lieber Groko als Schwarz-Grün

Archivmeldung vom 01.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Bernd Althusmann (2017)
Bernd Althusmann (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die CDU in Niedersachsen will im Falle eines Wahlsieges lieber eine Große Koalition mit der SPD als ein schwarz-grünes Bündnis eingehen. "In der derzeitigen Situation erscheint mir eine Große Koalition unter Führung der CDU als ein durchaus geeignetes Modell", erklärte Bernd Althusmann, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 9. Oktober, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Wir befinden uns in einer schwerwiegenden Krise, in der ich so manche Festlegung der Grünen in Fragen der Energieversorgung und der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln nicht nachvollziehen kann", begründete der CDU-Landesvorsitzende seine Haltung. Dennoch halte er die Hürden zwischen CDU und Grünen für "überwindbar".

Aktuell regiert in Niedersachsen eine Große Koalition unter Führung der SPD. Rund eine Woche vor der Landtagswahl liegt die SPD um Ministerpräsident Stephan Weil einer neuen Umfrage zufolge mit 32 Prozent weiter vor der CDU (27 Prozent).

Althusmann rief die Bürger in dem Interview mit der NOZ überdies zum Energiesparen auf. "Von mir wird es keine Waschlappen- oder Duschtipps geben, aber es ist dringend angezeigt, alle Potenziale des Energiesparens auch wirklich zu nutzen", sagte der CDU-Politiker und fügte hinzu: "Ich laufe zu Hause ständig hinter meinen Kindern her und schalte das Licht aus."

Mit Blick auf Weihnachtsmärkte und private Saunen sagte Althusmann: "Ich denke, dass es Weihnachtsmärkte geben sollte und wir jetzt nicht über jede Lichterkette diskutieren müssen." Saunen würden angesichts der extrem gestiegenen Gas- und Strompreise vermutlich ohnehin begrenzt benutzt. "Ein Verbot zum Betrieb, wie es etwa beim Heizen privater Pools gilt, brauchen wir meiner Ansicht nach jedenfalls nicht. Jeder weiß um seine persönliche Verantwortung, und an die kann ich nur erinnern", machte der Kandidat um das Amt des Regierungschefs deutlich.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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