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Kauder will regionale Differenzierung beim Mindestlohn

Archivmeldung vom 02.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Volker Kauder Bild: Laurence Chaperon - volker-kauder.de
Volker Kauder Bild: Laurence Chaperon - volker-kauder.de

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die Tarifpartner aufgefordert, beim Mindestlohn weiter für regionale Differenzierung zu sorgen. "Niemandem ist damit gedient, dass der Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet", sagte Kauder dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

"Ein gesetzlicher Mindestlohn ist aus Unionssicht weiter schwierig. Der Union ist es aber zu verdanken, dass die Wirtschaft bis 2017 Zeit hat, sich auf den Mindestlohn einzustellen", so der CDU-Politiker. "Bis dahin können Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch Tarifverträge abschließen, um auf regionale Besonderheiten einzugehen, zum Beispiel im Osten Deutschlands. Dieser Verantwortung sollten sich die Tarifpartner auch stellen. Die sind jetzt gefordert, sich die Lage in den Branchen und Regionen genau anzuschauen."

Kauder betonte, dass die Regelung zur Rente mit 63 keine Abkehr von den Agenda-Reformen von Ex-Kanzler Gerhard Schröder darstellte. "Die Änderungen bei der Rente kann man mittragen. Es geht nach meinen Erkenntnissen derzeit nur um rund 300.000 Fälle pro Jahr."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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