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CDU-Vize Klöckner für fünfjährige Legislaturperiode im Bund

Archivmeldung vom 10.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Julia Klöckner (2010)
Julia Klöckner (2010)

Foto: Kerstin Bänsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner spricht sich für eine grundlegende Reform des Wahlrechts aus. Der Bundestag solle künftig erst nach fünf Jahren anstatt nach vier Jahren neu gewählt werden, fordert die rheinland-pfälzische Oppositions-Chefin. "So bleibt mehr Zeit, um wirklich Politik zu machen. Man ist nicht sofort wieder im Wahlkampfmodus", sagt Klöckner gegenüber "Focus".

Dieser Turnus sei in fast allen Bundesländern und in vielen europäischen Nachbarstaaten längst Realität. "Mir geht es um die Reformfähigkeit unseres Landes", so Klöckner. "Es ist doch klar, dass niemand gerne vor Wahlen unangenehme Wahrheiten ausspricht oder schwierige Reformen anpackt".

Klöckner regt zudem an, die Amtszeiten von Ministern und Regierungschefs zu begrenzen. "Wenn man weiß, dass man maximal drei Wahlperioden ein Amt ausüben kann, dann zwingt das dazu, sich rechtzeitig um die Nachfolgeregelung zu kümmern". Außerdem könne man in der letzten Amtsperiode politische Projekte verfolgen, ohne sich Sorgen um eine mögliche Wiederwahl machen zu müssen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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