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Juso-Chef Kühnert fordert Rücktritt Seehofers als Innenminister

Archivmeldung vom 05.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kevin Kühnert (2017)
Kevin Kühnert (2017)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Kevin Kühnert (Jusos) warnt vor großer Koalition auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin (07.12.2017)" / Eigenes Werk

Juso-Chef Kevin Kühnert fordert nach der neuen Wendung im Fall Maaßen den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer. "Man kann nur hoffen, dass dieser Spuk nun langsam ein Ende hat und der Mitverursacher der Misere, Horst Seehofer, ebenfalls bald seinen Sessel räumt!", sagte Kühnert im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen habe "seinen politischen Endgegner offenbar in den Jusos gefunden", sagte Kühnert weiter. "Anders kann ich sein jammerndes Nachtreten nicht interpretieren." Er nehme dessen Aussagen über "linksradikale Kräfte" in der SPD "mit Befremden zur Kenntnis", so Kühnert.

Auch die SPD-Linke im Bundestag pocht auf Seehofers Ausscheiden aus der Bundesregierung. Maaßen "gehört entlassen und sein Dienstherr, der Innenminister ist fehl am Platze, weil er jemanden mit solchen Ansichten auf Biegen und Brechen verteidigt hat", sagte die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Vorsitzende des Forums Demokratische Linke, der "NOZ". "Horst Seehofer sollte schleunigst zurücktreten." "Der gesamte Fall Maaßen wird zum Kabarett, bei dem das Publikum kopfschüttelnd zuschaut", erklärte Mattheis weiter. Sie warf Maaßen "absurde Verschwörungstheorien" vor.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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