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Lucke hält noch größeren Wählerzuspruch für AfD für möglich

Archivmeldung vom 26.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Plakat der Alternative für Deutschland AfD. Bild:  blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Plakat der Alternative für Deutschland AfD. Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Nach Meinung des Europaabgeordneten Bernd Lucke hat die von ihm mitbegründeten Alternative für Deutschland (AfD) ihr Wählerpotenzial noch nicht ausgeschöpft. "Die AfD hat zurzeit großen Zuspruch. Und, ehrlich gesagt: Würde sich die AfD manierlicher geben, wäre der Zuspruch noch erheblich größer", sagte Lucke im Interview mit dem "Handelsblatt". "Denn die Frustration in der Bevölkerung und die Enttäuschung über die Bundesregierung sind unglaublich weit verbreitet."

Viele Leute, denen er im Wahlkampf begegne, wollten aber keine radikale Partei wählen, sagte der Bundesvorsitzende der Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) weiter. "Diese Leute suchen nach einer wählbaren, bürgerlichen Alternative, die die AfD mal hätte sein können und die Alfa jetzt ist." Dessen ungeachtet lehnt Lucke eine Ausgrenzung der AfD ab. Die Partei als "Monster" zu bezeichnen, wie das ein Parteikollege getan hat, halte er für "völlig überzogen". "Es ist falsch, die AfD zu verteufeln", sagte Lucke.

Die heutige AfD vertrete Meinungen, die er nicht teile. Aber man dürfe diese Meinungen in einer Demokratie vertreten. Hart ins Gericht ging Lucke er mit seiner Ex-Partei mit Blick auf die jüngsten fremdenfeindlichen Proteste in Sachsen. "Es ist beschämend, dass die AfD Stimmungen schürt, die Vorfällen wie denen in Clausnitz Vorschub leisten." Die Partei sei inzwischen "das Forum, wo Enttäuschte und teilweise wütende Bürger auf Demagogen treffen können".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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