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IW fordert Kürzung der Rentenerhöhung

Freigeschaltet am 15.05.2020 um 06:42 durch Andre Ott
Rente in Deutschland: Für die meisten bedeutet dies entweder arbeiten bis zum Tot-Umfallen oder Müllcontainer durchwühlen nach Pfandflaschen um noch was zum essen zu haben. Eines bleibt: Das Finanzamt nimmt auch noch den letzten Cent... (Symbolbild)
Rente in Deutschland: Für die meisten bedeutet dies entweder arbeiten bis zum Tot-Umfallen oder Müllcontainer durchwühlen nach Pfandflaschen um noch was zum essen zu haben. Eines bleibt: Das Finanzamt nimmt auch noch den letzten Cent... (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fordert, Rentner stärker an der Bewältigung der Corona-Lasten zu beteiligen. "Ich plädiere für eine maßvolle Reduktion der Rentenerhöhung und ein Nachholen der ausgelassenen Anpassung im nächsten Sommer, wenn eine Nullrunde droht", sagte der IW-Rentenexperte Jochen Pimpertz der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Damit wären die Rentner mittelfristig nicht schlechter gestellt, ohne in der aktuellen Situation Beitragszahler zu überfordern."

Er betonte: "Wie die Rentner an der Finanzierung der Corona-Kosten beteiligt werden sollen, liegt in der Verantwortung politischer Entscheidungsträger. Aus ökonomischer Sicht eröffnet eine Streckung der Erhöhung auf zwei Jahre aber die Möglichkeit, die Entwicklung der gesetzlichen Renten über den Tag hinaus zu verstetigen und gleichzeitig die Rentenkasse aktuell zu entlasten."

Zum 1. Juli 2020 soll die Rente im Westen bislang um 3,45 Prozent (Ost: 4,2 Prozent) steigen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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