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Merkel plädiert für Verlagerung von Schutzmasken-Produktion nach Europa

Archivmeldung vom 06.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Alstom-Fabrik Birr (Symbolbild)
Alstom-Fabrik Birr (Symbolbild)

Foto: MichaelFrey
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in der Coronakrise dafür ausgesprochen, dass die Produktion von Schutzmasken verstärkt nach Europa verlagert werden soll.

Im Corona-Kabinett habe man beschlossen, dass man "nationale beziehungsweise mit Europa abgestimmte Wege" gehen wolle, was die Schutzausrüstung betreffe, insbesondere auch die Produktion von Masken, sagte Merkel am Montagnachmittag in Berlin. Angesichts der Tatsache, dass "dieser Markt jetzt im Augenblick in Asien angesiedelt" sei, "ist es doch auch wichtig, dass wir als eine Erfahrung aus dieser Pandemie lernen, dass wir hier auch eine gewisse Souveränität brauchen oder zumindest eine Säule der Eigenfertigung", so die Bundeskanzlerin weiter.

Dies könne in Deutschland sein, man werde es aber auch europaweit versuchen, abzustimmen. Zudem sei es bei den Gesprächen auch um die Einreise nach Deutschland gegangen. Man habe bereits mit dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmte Regelungen für den Aufenthalt von Saisonarbeitern in Deutschland festgelegt. Jetzt gehe es darum, "dass wir den freien Reiseverkehr der Berufspendler und der beruflich unterwegs Seienden garantieren und trotzdem bei den vielen, die vielleicht auch nach Deutschland zurückkehren, maximalen Gesundheitsschutz veranlassen", sagte Merkel.

Hier werde man "im Laufe dieser Woche zusammen mit den Ländern, in deren Hoheit das auch liegt, dann die entsprechenden Beschlüsse fassen". Man müsse dies auch deshalb tun, weil das RKI "in Zukunft nicht mehr einzelne Risikogebiete ausweisen" werde, sondern der Meinung sei, dass die gesamte Welt ein Risikogebiet sei, da das Coronavirus mittlerweile in über 180 Ländern aufgetreten sei. "Deshalb werden solche Einreisebeschränkungen, das heißt die Verhängung von häuslicher Quarantäne, dann auch notwendig sein für diejenigen, die nach Deutschland kommen, egal woher sie kommen" mit Ausnahme derer, "die als Berufspendler unterwegs sind", so die Bundeskanzlerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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