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Stegner widerspricht Altkanzler Schröder in Linksbündnis-Frage

Archivmeldung vom 03.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ralf Stegner Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Ralf Stegner Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der SPD-Bundesvize Ralf Stegner hat der Ansicht des früheren SPD-Chefs und Bundeskanzlers Gerhard Schröder widersprochen, wonach eine Koalition mit der Linken im Bund derzeit nicht realistisch sei. "Außer mit Rechtsparteien sind mit allen demokratischen Parteien Koalitionen unterschiedlich wünschenswert, aber grundsätzlich möglich", sagte Stegner dem "Handelsblatt". Zudem sei er der Überzeugung, dass Schröder ihm sicher zustimmen werde, wenn er feststelle, dass die SPD die Große Koalition nicht fortsetzen wolle.

"Dazu hilft nur selbst möglichst stärkste Partei zu werden, dann hat man auch Optionen", sagte Stegner. Die Linkspartei reagierte gelassen auf die Äußerungen des Altkanzlers zu einem möglichen rot-rot-grünen Regierungswechsel. "Gerhard Schröder schlägt die Schlachten von früher", sagte der Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich, der dem Linken-Reformerflügel zugerechnet wird, dem "Handelsblatt".

Inzwischen seien Politikerinnen und Politiker von SPD, Linken und Grünen "zum Glück weiter und beraten nicht nur darüber ob, sondern wie ein Mitte-Links-Bündnis möglich gemacht wird", fügte er hinzu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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