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Familienministerin Schröder plädiert für Kultur des Siezens

Archivmeldung vom 14.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kristina Schröder / Bild: bmfsj.de
Kristina Schröder / Bild: bmfsj.de

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) plädiert für eine Kultur des Siezens. In einem Gastbeitrag für die "Welt" schrieb Schröder: "Außer bei Thomas Gottschalk ist Sofort-Duzerei oft plump und peinlich." Schröder warb in ihrem Plädoyer für das Siezen auch für das "Hamburger Sie", bei dem Siezen und Vorname kombiniert werden. Diese Form der Ansprache sei wieder beliebt, "zum Beispiel um die erwachsenen Freunde der eigenen Kinder anzusprechen".

In dem Beitrag warb die Familienministerin auch dafür, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. "Die wenigsten Menschen bedauern auf dem Sterbebett, zu wenig Zeit im Büro verbracht zu haben. Bei verpassten Momenten mit der Familie sieht das anders aus", so Schröder. Deshalb sei ein ganz wichtiger Maßstab für die Wirksamkeit familienpolitischer Leistungen, ob sie Eltern und Kindern mehr Zeit miteinander ermöglichen. "Nicht die Familien der Berufswelt anzupassen, sondern die Arbeitswelt auf die Bedürfnisse von Familien auszurichten - das muss die Richtung sein."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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