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Bundestag stimmt für Awacs-Einsatz in Afghanistan

Archivmeldung vom 25.03.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
AWACS-Flugzeug der Nato. Bild: NATO
AWACS-Flugzeug der Nato. Bild: NATO

Der Bundestag hat am Freitag für die Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr gestimmt. Das Votum für eine Beteiligung von Bundeswehrsoldaten an Aufklärungsflügen mit Awacs-Maschinen fiel mit großer Mehrheit aus. 407 Abgeordnete stimmten für den Einsatz, 113 dagegen. 32 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Für zunächst zehn Monate sollen deutsche Soldaten in Awacs-Flugzeugen sitzen.

Die bisherige Afghanistan-Mandatsobergrenze von 5.000 Bundeswehrsoldaten zuzüglich der Reserve von 350 Soldaten soll nicht überschritten werden. Mit der Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes will die schwarz-gelbe Bundesregierung die Bündnispartner in der Nato entlasten, da sich Deutschland nicht an einem Militäreinsatz in Libyen beteiligen will. Im Mittelmeerraum wurden alle Kräfte der deutschen Marine und Luftwaffe aus den Nato-Verbänden abgezogen. Die deutsche Enthaltung bei der Abstimmung über den Libyen-Einsatz im UN-Sicherheitsrat war vielfach auf Unverständnis gestoßen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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