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Peinlicher Versprecher: Kramp-Karrenbauer „landet“ bei SPD

Archivmeldung vom 11.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Annegret Kramp-Karrenbauer (2017)
Annegret Kramp-Karrenbauer (2017)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist ein extrem peinlicher Versprecher passiert, durch den sie sich und ihre ganze Partei bei der SPD „angesiedelt“ hat. Das Netz reagierte mit Spott und Humor, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Beim sogenannten CDU-„Werkstattgespräch“ ihrer Partei zu den Themen Migration, Sicherheit und Integration hat sich Kramp-Karrenbauer, auch gerne abgekürzt als AKK, einen peinlichen Fehler geleistet.

Nach allgemeinen Worten über Maßnahmen in der Migrationspolitik sagte sie: „Ich freue mich insbesondere, dass wir dies nicht nur als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heute Abend hier unter uns tun, sondern dass wir dies gemeinsam mit Freundinnen und Freunden der CSU tun.“

Die erste Reaktion kam sofort aus dem Saal. Sie seien doch nicht Sozialdemokraten, also Anhänger der SPD, sondern als CDU-Mitglieder doch eher Christdemokraten.

AKK versuchte noch zurück zu rudern: „Ich korrigierte das gleich – auch für alle, die jetzt im Internet live mit dabei seien: Natürlich waren die Christdemokraten gemeint.“

Ihr Versprecher habe „etwas damit zu tun, dass die Sozialdemokraten zurzeit gerade dabei sind, ein großes Trauma ihrer Partei, nämlich das Thema Hartz IV, aufzuarbeiten. Insofern: Schöne Grüße an die Sozialdemokraten, die an anderer Stelle tagen.“

Doch die Rechtfertigung half nichts. Das Netz explodierte von Witzen und Spott, auch auf politischer Ebene.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil spottete etwa auf Twitter: „Liebe @akk – kleiner Tipp für Zukunft: Das heißt „Liebe Genossinnen und Genossen!“. Und schickte „solidarische Grüße“ hinterher.

​Auch weitere spöttische Kommentare habe es reichlich gegeben."

Quelle: Sputnik (Deutschland)


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