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Zentralrat der Juden weist AfD-Angebot als "geheuchelt" zurück

Archivmeldung vom 18.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Josef Schuster (2015)
Josef Schuster (2015)

Foto: Freud
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Angebot der AfD, an der Seite der Juden zu stehen, hat der Zentralrat der Juden als "mehr als geheuchelt" zurückgewiesen. "Wenn wir Juden auf die von der AfD angebotene ,Freundschaft' wirklich angewiesen wären, gehörte ich zu den ersten, die empfehlen würden, Deutschland zu verlassen", sagte Zentralratsvorsitzender Josef Schuster der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Den AfD-Verantwortlichen sei es bislang nicht gelungen, sich von Parteimitgliedern mit antisemitischen Äußerungen, wie in Baden-Württemberg, zu trennen. Durch die Entscheidung für Alexander Gauland als Spitzenkandidat sei auch Björn Höcke eher gestärkt als geschwächt, und dieser gehe "ganz gezielt auf Stimmenfang am äußersten rechten Rand". Wenn die AfD die These von der Nähe zum Judentum von ihrem Kurs gegen Muslime ableite, dann gehe die Rechnung "der Feind meines Feindes ist mein Freund" nicht auf. "Wir sehen Muslime nicht als unsere Feinde", sagte Schuster.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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