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Böhrnsen will nach der Wahl in Bremen einen Sparkurs einschlagen

Archivmeldung vom 06.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jens Böhrnsen (2008)
Jens Böhrnsen (2008)

Foto: Senatspressestelle
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) will nach einem möglichen Wahlsieg bei der Bürgerschaftswahl am 10. Mai einen Sparkurs einschlagen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Böhrnsen: "Wir drehen den Euro nicht nur einmal, sondern mehrfach um, bevor wir ihn ausgeben." Er fügte hinzu, angesichts des eingeschränkten finanziellen Spielraums, wolle die SPD Schwerpunkte setzen. Dazu gehörten Investitionen in die frühkindliche und schulische Bildung, in die berufliche Ausbildung und in die Wissenschaft. "Wir setzen auf eine wachsende Stadt, um damit auch unsere Steuerbasis zu verbreitern", betonte Böhrnsen. Daher sei auch sozialer Wohnungsbau ein Thema.

Zur Begründung, warum er ein TV-Duell mit der CDU-Spitzenkandidatin Elisabeth Motschmann vor der Wahl abgelehnt hat, erklärte der SPD-Politiker: "Sie hatte keinen TV-Sender, der ein solches TV-Duell veranstalten wollte." Die CDU sei 2011 nur drittstärkste Kraft in Bremen geworden. Böhrnsen bekräftigte, dass er ein Bündnis mit den Grünen fortsetzen wolle. Mit der rot-grünen Koalition habe Bremen "gute Erfahrungen" gemacht.

In der Verkehrspolitik sei die Fertigstellung des Autobahnrings um Bremen, die A 281, das herausragende Projekt. Gesucht werde noch ein privater Investor, der sich am Bau eines Tunnels unter der Weser beteiligen werde. "Wir werden mit aller Kraft dieses Projekt vorantreiben", erklärte Böhrnsen. Ein konkretes Datum für die Fertigstellung wollte er nicht nennen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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