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Spahn warnt vor gesellschaftlichen Folgen der Coronakrise

Archivmeldung vom 06.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jens Spahn (2018)
Jens Spahn (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt davor, dass die Ausbreitung des Coronavirus das Zusammenleben in Deutschland belasten könnte. "Eine Gesellschaft, die unter Stress steht, lässt sich emotional leicht entflammen", sagte Spahn dem "Spiegel".

Das beginne bei Hamsterkäufen und ende beim Umgang mit asiatischstämmigen Mitbürgern. Die Masern seien zwar gefährlicher für den Menschen. Aber Corona sei gefährlicher für das Zusammenleben, so der CDU-Politiker weiter. Zu Beginn der Krise hatte er zur "aufmerksamen Gelassenheit" aufgerufen. Heute würde er das anders formulieren, sagte der Gesundheitsminister. "Im Nachhinein würde ich das Wort Gelassenheit vielleicht häufiger durch Besonnenheit ersetzen. Aber gemeint ist das Gleiche. Unüberlegtes Handeln bringt nichts", so der CDU-Politiker weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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