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Grüne: Lärmsanierung an Bahnstrecken in Niedersachsen ist Armutszeugnis

Archivmeldung vom 20.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Sven-Christian Kindler (2020)
Sven-Christian Kindler (2020)

Foto: Steffen Prößdorf
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Neun Kilometer Schienenwege wurden im Jahr 2020 in Niedersachsen lärmsaniert, für ganz Deutschland waren es rund 89 Kilometer. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des haushaltspolitischen Sprechers der Grünen im Bundestag, Sven-Christian Kindler, hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegt.

Demnach wurden im vergangenen Jahr an Niedersachsens Schienen rund 21 Millionen Euro in passiven und aktiven Lärmschutz investiert. 303 Wohnungen wurden im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms des Bundes gefördert.

Kindler kritisiert in der NOZ: "Der Lärmschutz in Niedersachsen kommt spürbar zu kurz. Dass in ganz Niedersachsen im Jahr 2020 lediglich neun Kilometer lärmsaniert wurden, ist ein Armutszeugnis für die Verkehrspolitik der Bundesregierung." Die nächste Bundesregierung müsse die Lärmschutzinvestitionen deutlich erhöhen. "Sonst bleibt es an den Schienenstrecken zu laut." Guter Lärmschutz müsse "endlich Standard werden", forderte der Grünen-Politiker.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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