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Mittelständler appellieren an Altmaiers Industriestrategie

Archivmeldung vom 18.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de

Vor der Verhandlung um eine Ministererlaubnis für eine Zusammenarbeit der mittelständischen Unternehmen Zollern und Miba hat einer der Eigentümer an Wirtschaftsminister Altmaier und seine Industriestrategie appelliert - Ludwig Merckle aus der Merkle-Familie, der einst Ratiopharm gehörte und jetzt unter anderem der Pharmahändler Phoenix.

Merckle weiter: "Minister Altmaier hat mit der Industriestrategie 2030 eine wichtige Debatte angestoßen. Der Mittelstand darf dabei aber nicht übersehen werden", sagte Merckle der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Die Ministererlaubnis wäre ein wichtiges Signal in dieser Debatte zugunsten mittelständischer Familienunternehmen, die in Deutschland in Zukunftstechnologien investieren und die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs annehmen wollen."

Am Montag findet die öffentliche mündliche Verhandlung im Verfahren um die Ministererlaubnis statt. Die beiden mittelständischen Unternehmen wollen ihre Gleitlager-Produktion zusammenlegen. Sie argumentieren, dass andernfalls die Gleitlager-Produktion von Zollern gefährdet wäre, zudem könnten die beiden Unternehmen zusammen besser Gleitlager für die Windräder entwickeln. Sowohl Bundeskartellamt als auch Monopolkommission haben sich allerdings gegen eine Fusion der Geschäftsbereiche ausgesprochen. Merckle hält die Hälfte von Zollern, die andere Hälfte ist im Besitz des Fürsten von Hohenzollern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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