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Datenklau: Digitalstaatsministerin offen für Gesetzesverschärfung

Archivmeldung vom 07.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hacker (Symbolbild)
Hacker (Symbolbild)

Bild: (CC BY-SA 2.0) by  Malware Infection

Nach der tagelang unbemerkten Veröffentlichung personenbezogener Daten von Hunderten Politikern und Prominenten im Internet gerät die IT-Branche in den Fokus der Politik. Die Forderung von Justizministerin Katarina Barley (SPD) nach strengeren Sicherheitsvorgaben für Software-Hersteller und Betreiber von Internet-Plattformen findet die Unterstützung von Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Kanzleramt.

"Einen derartigen Angriff müssen wir zum Anlass nehmen, sehr genau auszuloten, ob schon alles getan ist, um eine bestmögliche Datensicherheit zu gewährleisten", sagte Bär dem "Handelsblatt". Die Überlegungen müssten daher in alle Richtungen gehen. "Insofern ist es auch legitim, zu prüfen, ob Software-Hersteller und Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden müssen, um zu mehr Datensicherheit beizutragen."

Bär warnte mit Blick auf die IT-Branche, Vertrauen sei sehr schnell verloren und könne nur sehr mühsam wiederaufgebaut werden . Die Digitalisierung berge zwar enorme, vor allem auch wirtschaftliche, Chancen, sagte die CSU-Politikerin. Diese Potenziale gingen aber auch mit Pflichten und Verantwortung einher. "Eine gute Datensicherheit erfordert das Zusammenwirken von allen Seiten", so die Staatsministerin. "Das betrifft den Staat, die Unternehmen aber auch jede Bürgerin und jeden Bürger." Es werde daher auch immer "unabdingbarer Bestandteil sein, dass jeder und jede einzelne sensibel und mit Bedacht mit seinen Daten umgeht und Vorsichtsmaßnahmen umsetzt, auch wenn dies im Alltag ein Stück weit unbequemer sein mag".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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