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Unionsfraktionsvize Nüßlein zur Debatte um Retour-Waren: "Die Grünen kennen nur ein Reaktionsmuster: Problem - Verbot"

Archivmeldung vom 11.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bündnis 90 / Die Grünen: Kaum eine Partei auf dieser Welt versucht Menschen stärker in ihren Freiheiten einzuschränken als sie. (Symbolbild)
Bündnis 90 / Die Grünen: Kaum eine Partei auf dieser Welt versucht Menschen stärker in ihren Freiheiten einzuschränken als sie. (Symbolbild)

Bild: FDP / Eigenes Werk

Der Steelvertretende Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Georg Nüßlein (CSU), hat den Vorstoß von Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt für ein Verbot, Retour-Waren wegzuwerfen, kritisiert. "Die Grünen kennen nur ein Reaktionsmuster: Problem - Verbot. Wer die ans Ruder lässt, wird sich am Ende umschauen", sagte Nüßlein der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Trotzdem ärgere ich mich auch über Produkte, die offenbar das Umpacken nicht wert sind", betonte Nüßlein. Er regte an, über einen Garantiewettbewerb nachzudenken. Der Gesetzgeber verpflichte alle, die gewerblich neue Produkte in den Markt bringen, einen Zeitrahmen zu nennen, in dem er für die Produktqualität garantiere. Dann habe der Käufer neben dem Preis einen weiteren Qualitätsindikator. Freilich müsse den dann Nachhaltigkeit interessieren. "Aber da sind wir am Punkt: Verbote braucht nur der, der sich pharisäerhaft für moralisch maßgebend hält, aber lieber bei anderen anfangen möchte."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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