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Berliner Bildungsstreik-AktivistInnen organisieren Gegengipfel

Archivmeldung vom 12.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schluss mit dem Schavansinn – der Berliner Gegengipfel
Schluss mit dem Schavansinn – der Berliner Gegengipfel

Auf Druck der letzten großen Bildungsstreikwelle im vergangenen Herbst sah sich Bildungsministerin Annette Schavan gezwungen, zu einer Konferenz einzuladen, um mit Studierenden über den Bolognaprozess zu diskutieren. Gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) werden am 17. Mai Vertreter der Hochschulverbände und AktivistInnen des Bildungsstreiks über Missstände an den Hochschulen und konkrete Verbesserungen diskutieren.

"Was zunächst nach einem Erfolg aussah, entwickelt sich nun immer mehr zu einer Show", meint Lucy Wagner, StudentIn an der Humboldt Uni, weiter "So wurde die Forderung, dass 50% der TeilnehmerInnen des Gipfels Studierende sind, abgelehnt und stattdessen Vertreter von Audi, VW und Siemens eingeladen. Außerdem stehen die inhaltslosen Positionspapiere schon fest. Eine grundlegende Überarbeitung des Bologna-Prozesses scheint nicht in Sicht zu sein".

 

Berliner Bildungsstreik-AktivistInnen organisieren Gegengipfel

Mit dem Gegengipfel „Schluss mit dem Schavansinn“ soll ein inhaltlicher Gegenpol zum Bolognagipfel gesetzt werden und eine ernsthafte Diskussion stattfinden, bei der Berliner Studierende Alternativen aufzeigen und erarbeiten wollen. "Zusammen mit verschiedenen ExpertInnen und Studierenden wollen wir die Ergebnisse der Bologna-Konferenz analysieren und diskutieren." erklärt Max Manzey. Auch er betont, "dass  endlich Schluss sein muss mit dem Schavansinn."
An der HU ist für den 17. Mai ein „Dies Academicus“ vom Akademischen Senat beschlossen worden – die Lehrveranstaltungen fallen aus oder müssen nicht besucht werden. Stattdessen soll allen Studierenden ermöglicht werden, sich die Übertragung anzusehen und an dem Gegengipfel teilzunehmen.

Schluss mit dem Schavansinn – der Berliner Gegengipfel
17. Mai 2010, Audimax der Humboldt Uni, Unter den Linden 6

Ablauf:
9:00 bis 13 Uhr:     live Übertragung der offiziellen Bolognakonferenz im Audimax
14 bis 15 Uhr:     Gegengipfel mit studentischer Auswertung und Kurzzusammenfassungen, extra: der ExpertInnen-Kommentar
15 bis 16 Uhr:     offene Diskussion unter anderem mit:
Michael Hartmann (TU Darmstadt)
Sonja Staack (BdWi)
Peter Grottian (FU Berlin)
und studentischen ExpertInnen

Quelle: Berliner Bildungsstreik-AktivistInnen

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