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Linke: Bafin soll Konzerne mit Finanzsparten überwachen

Archivmeldung vom 04.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Gebäude in Bonn
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Gebäude in Bonn

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundestagsfraktion der Linken hat nach dem Wirecard-Skandal einen Zehn-Punkte-Plan zur Reform der Finanzaufsicht verabschiedet. Das Positionspapier, über welches das "Handelsblatt" (Montagausgabe) berichtet, sieht vor, dass Konzerne mit Finanzsparten künftig als Ganzes von der Finanzaufsicht Bafin kontrolliert werden.

"Denn im Fall von Wirecard war genau das das Problem", argumentierte die Linksfraktion. "Die Bafin hat sich nur für die Tochtergesellschaft Wirecard Bank zuständig gesehen, nicht aber für den gesamte Konzern Wirecard AG." Darüber hinaus fordert die Linke, dass das Verbraucherschutz-Mandat der Bafin um den Schutz vor Finanzkriminalität und Geldwäsche erweitert wird. "Der kollektive Verbraucherschutz der Bafin sollte um die Verpflichtung zur Unterstützung von Geschädigten erweitert und ein Verbandsklagerecht erwogen werden", heißt es in dem Positionspapier.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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