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Polizeiwissenschaftler fürchtet schwindendes Vertrauen in Polizei

Archivmeldung vom 12.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: GdP-Bezirk Bundespolizei

Der Hamburger Polizeiwissenschaftler Rafael Behr hat sich skeptisch über die Aufarbeitung von Rassismusvorwürfen in der deutschen Polizei geäußert. "Ich sehe, dass es in der Polizei Rassisten und Leute mit einer rechtsextremen Haltung gibt", sagte Behr dem Nachrichtenportal T-Online.

Dies werde zu wenig reflektiert. Beamte, die sich dagegen auflehnten, seien gezwungen, sich an ein "fatales Schweigegelübde" zu halten. "Man wird es nie schaffen, alle Rassisten aus der Polizei zu entfernen."

Gleichzeitig beklagte Behr eine mangelnde Kritikfähigkeit in großen Teilen der deutschen Polizei. Vorwürfe über "Racial Profiling" bei Polizeikontrollen würden insbesondere von den Polizeigewerkschaften als grundsätzliche Kritik verstanden, eine offene Debatte werde abgeblockt. Dabei denkt Behr auch an den umstrittenen Einsatz beim G20-Gipfel in Hamburg, nach dem nur zwei Polizisten wegen Fehlverhaltens im Dienst verurteilt worden waren. Das sei eine "katastrophale" Botschaft gewesen, auch innerhalb der Polizei. "Das rüstet die Leute in der Polizei mit einem unglaublichen Selbstbewusstsein aus", sagte Behr. "Das Vertrauen in die Polizei ist in Gefahr."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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