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rbb|24-Datenrecherche: Wer das Klima in Berlin und Brandenburg anheizt

Archivmeldung vom 23.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
CO2 Flüssigdünger: Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein GRUNDNAHRUNGSMITTEL für ALLE Pfanzen. Ohne CO2 sterben erst Pflanzen dann Tiere und Menschen (Symbolbild)
CO2 Flüssigdünger: Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein GRUNDNAHRUNGSMITTEL für ALLE Pfanzen. Ohne CO2 sterben erst Pflanzen dann Tiere und Menschen (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde ist im Vorjahr der größte Klima-Emittent in Berlin und Brandenburg gewesen. 22,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente oder so viel rund zwei Millionen Durchschnittsbürger hat allein dieses Kraftwerk der LEAG ausgestoßen.

Das geht aus einer rbb|24-Auswertung der Daten der Deutschen Emissionshandelsstelle zu den 99 emissionshandelspflichtigen Anlagen in der Region hervor. Größter Emittent in Berlin ist das Steinkohlekraftwerk Reuter West von Vattenfall, das 2,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen hat.

Der Energiesektor ist verantwortlich für 85 Prozent aller Emissionen von großen, emissionshandelspflichtigen Anlagen in Berlin und Brandenburg. Die größten Klimagas-Ausstoßer außerhalb der Energiewirtschaft sind die PCK Raffinerie in Schwedt, das ArcelorMittal Stahlwerk in Eisenhüttenstadt so wie das Cemex Zementwerk in Rüdersdorf.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)


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