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Von der Leyen schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

Archivmeldung vom 14.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ursula Gertrud von der Leyen Bild: Laurence Chaperon / wikipedia.org
Ursula Gertrud von der Leyen Bild: Laurence Chaperon / wikipedia.org

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Ursula von der Leyen hat eine Zusammenarbeit mit der eurofeindlichen Partei Alternative für Deutschland (AfD) nach der Bundestagwahl kategorisch ausgeschlossen. "Wer Europa spalten will, kann kein Partner der Europapartei CDU sein", sagte von der Leyen der "Welt am Sonntag". Die Arbeitsministerin appellierte an die Union, in den letzten Tagen des Bundestagswahlkampfs deutlich zu machen, "wie sehr Deutschland profitiert hat von Europa und seiner gemeinsamen Währung".

Die AfD trage "den Spaltpilz nach Europa", betonte von der Leyen. Sie sage nur, was sie zerstören wolle, aber nie, wie die Zukunft aussehen solle. Die Stellvertreterin von CDU-Chefin Angela Merkel warnte mit Blick auf die Kernforderung der AfD, die Währungsunion zu verlassen: "Zurück zur D-Mark würde als erstes unseren eignen Wohlstand gefährden. Ehe wir uns versehen, wird unsere Währung rapide aufgewertet und damit unsere Produkte deutlich teurer, es würde der Export einknicken und wir wären wieder der kranke Mann Europas." Die Zukunft liege "in einem vereinigten Europa, das seine gemeinsamen Werte hochhält, und nicht in versprengten Einzelstaaten, die man im globalen Wettbewerb mit Asien und Amerika einfach unterbuttert", so die Ministerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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