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Klaus Lederer als Spitzenkandidat der Berliner Linkspartei für die Abgeordnetenhauswahl 2016 vorgeschlagen

Archivmeldung vom 30.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Klaus Lederer (2013).
Klaus Lederer (2013).

Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Berliner Linkspartei schickt Klaus Lederer als Spitzenkandidaten ins Rennen zur Abgeordnetenhauswahl m 18. September 2015. Auf diesen Vorschlag einigte sich der Landesvorstand der Partei in einer »ersten Verständigung« am späten Dienstagabend, wie die in Berlin erscheinende Tageszeitung »neues deutschland« (Onlineausgabe) berichtet. Formal muss Lederer noch durch einen Landesparteitag der Sozialisten bei seiner Spitzenkandidatur unterstützt werden. Die nächste Zusammenkunft der Delegierten ist für den kommenden 21. November geplant. Außerdem muss Lederers erster Platz auf einer Landesliste im Frühjahr 2016 von einer sogenannten VertrerInnen-Versammlung beschlossen werden. Beide Abstimmungen gelten parteiintern allerdings als gesichert.

Mit der Wahl Lederers will die LINKE ihre derzeit guten Werte von 16 Prozent in den Umfragen bis zu den Abgeordnetenhauswahlen im Herbst 2016 weiter ausbauen. Ziel der Partei ist es unter anderem, weiter in die alternativen Kiezmilieus vorzudringen. Dafür scheint der 41-jährige Lederer der geeignetere Spitzenkandidat zu sein als beispielsweise der Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Udo Wolf, oder die Stadtentwicklungsexpertin Katrin Lompscher, die beide in Linkspartei ebenfalls im Gespräch für die Spitzenkandidatur waren. »Es geht darum, der Partei ein Gesicht zu geben, das unterschiedliche Milieus anspricht«, sagt der Sprecher der Berliner Linkspartei, Thomas Barthel, dem »neuen deutschland«. Klar sei aber auch, dass die LINKE keinen Einzelkämpfer wolle, sondern als Team agiere, so Barthel.

So habe die Partei auch die schwere Wahlniederlage 2011 verarbeitet: als Einheit. Lederer amtiert bereits seit 2005 als Landesvorsitzender der Berliner Linkspartei. Als Vertreter der innerparteilichen Strömung »Forum Demokratischer Sozialismus« ist er in der Berliner Linkspartei nicht gänzlich unumstritten, Kritiker des Landesvorsitzenden gibt es insbesondere in den Bezirksverbänden Neukölln und Lichtenberg.

Quelle: neues deutschland (ots)

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