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CDU-Wirtschaftsflügel gegen Anti-Stress-Verordnung

Archivmeldung vom 08.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Carsten Linnemann
Carsten Linnemann

Foto: Thorsten Schneider
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der CDU-Wirtschaftsflügel hat sich gegen eine Anti-Stress-Verordnung zum Schutz von Arbeitnehmern in Betrieben ausgesprochen. "Wir haben ein Arbeitsschutz-Gesetz, das wir mit Leben füllen müssen. Darüber hinaus muss der Staat nichts regeln", sagte der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Union im Bundestag, Carsten Linnemann, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Ein neues Gesetz schaffe "mehr Bürokratie", würde aber das Problem der stark gestiegenen Zahl an psychischen Erkrankungen nicht lösen. "Ich halte davon nichts", sagte auch der stellvertretende Unionsfraktionschef, Michael Fuchs, zu den Forderungen von SPD, Gewerkschaften und Krankenkassen nach einer Anti-Stress-Verordnung. Man könne beispielsweise nicht verordnen, dass Arbeitnehmer nach 18 Uhr nicht mehr angerufen würden. "Was soll denn der Handwerksbetrieb machen, wenn irgendwo eine Leitung platzt? Dann muss der Meister doch angerufen werden", sagte Fuchs. Man könne bei solchen Notfällen das Wasser nicht einfach tropfen lassen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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