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Innenminister wollen gegen Gefahren aus dem Internet der Dinge vorgehen

Archivmeldung vom 23.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

Deutschlands Innenminister sorgen sich um die Gefahren, die von internetfähigen, aber ungesicherten Puppen, Kühlschränken und Waschmaschinen ausgehen, und wollen dem mit Sicherheitszertifikaten und einer Herstellerhaftung begegnen. "Es ist bislang erkennbar, dass bei der Entwicklung von Internet-der-Dinge-Geräten nicht ausreichend auf IT-Sicherheit geachtet wird", heißt es nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" in einem ihr vorliegenden Beschlusspapier für die nächste Innenministerkonferenz (IMK).

"Schlecht entwickelte, unsicher konfigurierte und kaum gewartete und nicht upgedatete Geräte bieten Cyber-Angreifern Angriffsflächen und weitreichende Möglichkeiten, Informationen auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu gerieren", lautet die Bedrohungsanalyse für die IMK.

Auf Initiative von Niedersachsen soll sich die IMK Mitte Juni in Dresden damit beschäftigen, dass sich die Bedrohungslage mit der steigenden Zahl anfälliger Geräte ständig erhöht. "Dieser Herausforderung kann nur durch allgemeine Sicherheitsstandards für mit dem Internet verbundene Geräte begegnet werden", heißt es in dem Beschlusspapier. Ein Gütesiegel für IT-Sicherheit sei sinnvoll und müsse von verbindlichen Regelungen auf europäischer Ebene begleitet werden. Es komme auch eine Produkthaftung für die Hersteller dieser Geräte in Betracht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière soll aufgefordert werden, entsprechend tätig zu werden.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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