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CDU-Vize Laschet: Sondierungsgespräche mit Grünen "ernst gemeint"

Archivmeldung vom 05.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Armin Laschet (Mai 2013)
Armin Laschet (Mai 2013)

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach den Sondierungsgesprächen der Union mit der SPD hat CDU-Vize Armin Laschet die Grünen als möglichen gleichwertigen Partner für ein Bündnis gewürdigt. "Die Entfernung der Union zu den Grünen ist nicht größer als die Entfernung zur SPD", sagte Laschet im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die Sondierungs-Gespräche mit den Grünen seien nicht pro forma, sondern "sehr ernst gemeint".

Mit Blick auf Schwarz-Grün betonte der Landesvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen: "Es ist genauso eine Option wie ein Bündnis mit der SPD." Das "alte Kampf-Thema Atompolitik, das Union und Grüne fundamental unterschieden" habe, sei "geklärt", so Laschet. "Gesellschaftspolitisch hat sich vieles entkrampft, und in der Außen- und Europapolitik gibt es durchaus auch Übereinstimmungen mit den Grünen."

Mit Blick auf die neue Spitze von Fraktion und Partei der Grünen sagte Laschet: "Man muss auch sehen, wie sich deren neue Führung aufstellt."

CDA-Chef Laumann warnt vor Schwarz-Grün

Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft und Vorsitzende der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Karl-Josef Laumann, hat vor einer Koalition mit den Grünen auf Bundesebene gewarnt. "Man muss ja auch Gesetze machen können", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). Das sei angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat mit den Grünen unmöglich. "Deshalb spricht viel dafür, etwas anderes zu machen als Schwarz-Grün." Laumann nannte die grüne Politik in Nordrhein-Westfalen im Übrigen "industriefeindlich". "Was ich hier erlebe, ist keine Blaupause für Berlin."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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