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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen BAMF-Mitarbeiterin

Archivmeldung vom 20.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Bremer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die ehemalige Leiterin der dortigen Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wegen Bestechlichkeit und "bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragsstellung". Auch drei Rechtsanwälte aus Bremen, Oldenburg und Hildesheim sowie ein Dolmetscher seien im Visier der Ermittler, berichteten Radio Bremen, NDR und die "SZ" am Freitag.

Die BAMF-Außenstellenleiterin soll über 1.200 Asylanträge, für die sie gar nicht zuständig war, an sich gezogen und positiv beschieden haben, obwohl es dafür keine rechtliche Grundlage gab, heißt es in den Berichten. Die Antragsteller, die zum großen Teil in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen untergebracht waren, seien dafür in einigen Fällen extra mit gecharterten Bussen nach Bremen gefahren worden. Die Frau wurde mittlerweile vom Dienst suspendiert, mehrere Objekte in Bremen und Niedersachsen sollen durchsucht worden sein. Inwiefern die Anwälte oder die Leiterin davon finanziell profitiert haben, sei bislang unklar, heißt es in den Berichten. Mindestens habe die BAMF-Mitarbeiterin Zuwendungen in Form von Restaurant-Einladungen erhalten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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