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Seehofer ruft zu Geschlossenheit auf: "Armin Laschet hat meine Unterstützung"

Archivmeldung vom 28.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: WELT Fotograf: WELT
Bild: WELT Fotograf: WELT

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Union aufgefordert, geschlossen hinter dem gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Schwesterparteien CDU und CSU zu stehen. "Armin Laschet hat meine Unterstützung. Wenn eine Personalentscheidung getroffen ist, hat man sie zu respektieren", so Seehofer gegenüber dem Nachrichtensender WELT.

Am Prozess der Entscheidungsfindung der Union übte Seehofer Kritik. Über den Machtkampf zwischen Söder und Laschet sagte er: "Die 14 Tage waren nicht gerade schön."

Er selbst sei mit der Wahl von Armin Laschet zufrieden und wünsche sich nun ein Ende der Debatte. Man müsse sich auf "Geschlossenheit und Sacharbeit" konzentrieren und der Bevölkerung sagen, mit welchen Zukunftsanliegen man in den Wahlkampf gehe. "Jetzt müssen wir Armin Laschet unterstützen", so Seehofer. Laschet müsse seinerseits dafür sorgen, "dass ein gutes Zukunftsprogramm entsteht, um Vertrauen in der Bevölkerung zu gewinnen."

Bundesinnenminister Horst Seehofer im Gespräch mit WELT-Reporter Michael Wüllenweber: "Wenn eine Personalentscheidung getroffen ist, hat man sie zu respektieren, und ich bin damit zufrieden. Was ich mir wünschen würde: Dass jetzt die Debatte zu Ende ist - sie scheint ja zu Ende zu gehen - und dass wir uns wirklich auf Geschlossenheit und Sacharbeit konzentrieren. Dass wir der Bevölkerung sagen, mit welchen Zukunftsanliegen gehen wir in einen Wahlkampf. Das ist jetzt viel, viel wichtiger. Armin Laschet hat meine Unterstützung. Die 14 Tage waren nicht gerade schön. Das glaub ich empfindet jeder Unions-Anhänger so, die Umfragen drücken ja auch etwas aus. Jetzt müssen wir Armin Laschet unterstützen. Und er wiederum mit seiner Mannschaft, die er am Bilden ist, schauen, dass ein gutes Zukunftsprogramm entsteht, um Vertrauen in der Bevölkerung zu gewinnen."

Quelle: WELT (ots)


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