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CSU kritisiert Steinmeiers Brexit-Reaktion

Archivmeldung vom 24.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hans-Peter Friedrich (2012)
Hans-Peter Friedrich (2012)

Foto: Henning Schacht
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt führt zu Verwerfungen in der Großen Koalition in Berlin. Die CSU warf Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor, mit dem Krisentreffen mit europäischen Gründerstaaten nach der Brexit-Entscheidung ein falsches Signal zu setzen.

Vize-Unions-Fraktionschef Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe): "Das ist keine gute Idee." Es sei unbegreiflich, dass Steinmeier nicht andere Staaten dazu geladen habe, die auch ein großes Interesse an Europa haben. "Warum sind zum Beispiel Österreich, Spanien und Polen nicht dabei?", fragte Friedrich. "Es muss doch ein Zeichen geben, dass wir nicht am 50er-Jahre-Europa hängen, sondern ein neues reformiertes Europa haben wollen."

Nach der Entscheidung der Briten für einen Ausstieg aus der EU hat Steinmeier für den Samstag seine Amtskollegen aus den Niederlanden, Belgien, Italien, Frankreich und Luxemburg nach Berlin geladen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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