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Möller: Mangel an Sozialwohnungen ist Folge einer falschen Politik in Thüringen

Archivmeldung vom 15.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Stefan Möller (2019)
Stefan Möller (2019)

Bild: AfD Deutschland

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen, Stefan Möller, sieht in der um fast zehn Prozent gesunkenen Zahl der Sozialwohnungen die wohnungsbaupolitischen Fehler der Landesregierung dokumentiert: „Auch in den Großstädten Thüringens ist eine deutliche Anspannung des Wohnungsmarktes festzustellen."

Möller weiter: "Angemessener Wohnraum zu bezahlbaren Preisen ist insbesondere für Familien schwierig zu finden. Die Probleme sind von der Politik sehenden Auges verursacht worden. Aber auch die Lösungen liegen auf der Hand: Die dezentrale Unterbringung von Sozialmigranten und Asylbewerbern auf dem Wohnungsmarkt hat in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass zehntausende vom Sozialsystem betreute Migranten mit den bereits vorhandenen einkommensschwachen Thüringer Haushalten um die immer knapper werdenden preiswerten Wohnungen konkurrieren. Das ist ein Fehler, der grundsätzlich rückgängig gemacht werden muss. Sozialer Wohnraum hat primär und vorrangig den Bürgern unseres Landes zur Verfügung stehen. Es gibt kein Recht, nach Deutschland einzuwandern und eine vollwertige Wohnung auf Kosten der Sozialgemeinschaft zugewiesen und finanziert zu bekommen.“

„Des Weiteren müssen die Kosten des Neubaus und der Renovierung von Wohnraum gesenkt und der Fokus auf die Errichtung preisgünstigen Wohnraums gelegt werden. Die klimaschutzpolitische Verteuerung von Wohnraum durch unwirtschaftliche Technologievorgaben können sich nur Spitzenverdiener mit schlechten Öko-Gewissen, nicht jedoch der Thüringer Durchschnittshaushalt leisten“, sagt Möller. Die Zahl der Sozialwohnungen in Thüringen ist im Jahr 2018 um zirka 1.400 auf 14.800 gesunken.

Quelle: AfD Deutschland

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