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CDU-Sozialflügel gegen Kurswechsel im Umgang mit der AfD

Archivmeldung vom 16.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Christian Bäumler Bild: CDA-Deutschlands
Dr. Christian Bäumler Bild: CDA-Deutschlands

Der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, ist der Forderung konservativer Unionspolitiker entgegengetreten, die wegen der deutlichen Erfolge AfD bei den jüngsten Landtagswahlen einen Kurswechsel im Umgang mit der Partei angemahnt hatten: "Die CDU hat in Brandenburg und Thüringen hinzugewonnen. 80 Prozent der Unionswähler stehen hinter dem Kurs der Bundesregierung bei Mindestlohn und Rente", sagte Bäumler dem "Handelsblatt" (Online-Ausgabe).

Die Union dürfe daher "die politische Mitte nicht zugunsten des rechten Randes aufgeben" Der CDU-Politiker forderte eine stärkere inhaltliche Abgrenzung zur AfD. "Die Republikaner in Baden-Württemberg hat die CDU nicht durch inhaltliche Annäherung sondern durch Abgrenzung überwunden", sagte Bäumler. Die Union müsse sich mit den "fremdenfeindlichen und nationalistischen Positionen" der AfD auseinandersetzen. "Die rückwärtsgewandten Positionen dieser Partei bedrohen auch die wirtschaftliche Zukunft des Exportlandes Deutschland", warnte der CDA-Vize.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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