Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Bundesregierung konkretisiert neue Testverordnung

Bundesregierung konkretisiert neue Testverordnung

Freigeschaltet am 06.09.2021 um 11:19 durch Sanjo Babić
PCR-Test (Symbolbild): Zur Diagnose einer Corona-Infektion nur bedingt geeignet
PCR-Test (Symbolbild): Zur Diagnose einer Corona-Infektion nur bedingt geeignet

Bild: AfD Deutschland

Kostenlose Corona-Schnelltests sollen künftig nur noch Menschen zur Verfügung gestellt werden, die sich aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können. Das geht aus einem neuen Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums hervor, über den das Portal "Business Insider" berichtet.

Das kann demnach etwa wegen einer Autoimmunerkrankung oder nach Organtransplantationen der Fall sein. Für Kinder zwischen zwölf und 17 Jahren soll eine Übergangsregelung geschaffen werden - wohl vor dem Hintergrund, dass im Schulbetrieb in Deutschland regelmäßig getestet wird, um den Präsenzunterricht zu ermöglichen. Auch Corona-Tests in Einrichtungen, in denen enger Kontakt zu stark durch das Virus gefährdeten Personen besteht - etwa im Gesundheits- und Pflegebetrieb - sollen weiter durch den Staat finanziert werden.

Das bedeutet: Wer sich freiwillig und ohne gesundheitliche Gründe nicht impfen lässt, soll in Zukunft für seine Corona-Tests bezahlen. Auch für Geimpfte soll es keine kostenlosen sogenannten Bürgertests mehr geben. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei "eine dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht länger angezeigt und nicht erforderlich", begründet das Gesundheitsministerium die Einschränkung der kostenlosen Corona-Tests. Pro eine Million Schnelltests würde der Bund so bis zu zehn Millionen Euro für deren Durchführung sowie weitere 3,5 Millionen Euro für Sachkosten sparen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte minze in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige