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Seehofer warnt SPD

Archivmeldung vom 28.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Horst Seehofer
Horst Seehofer

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer warnt die SPD davor, die sich anbahnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD aus parteitaktischen Gründen scheitern zu lassen. "Die Bürger haben mit ihrem Votum klar zum Ausdruck gebracht, dass sie eine stabile Regierung unter Führung von Angela Merkel wünschen", sagte Seehofer "Bild am Sonntag". "Diesen Auftrag mit Tricks und unter Vorwänden zu torpedieren, würde der ganzen Politik schweren Schaden zufügen, vor allem aber der SPD selbst."

Er könne sich nicht vorstellen, dass es die SPD so weit kommen lasse. In deutlichen Worten kritisierte der bayerische Ministerpräsident die Absicht der SPD, ihre Mitglieder nach Abschluss einer Koalitionsvereinbarung zu befragen. "Die Vorsitzenden der beteiligten Parteien haben alle ein Mandat und die Verantwortung, für stabile Verhältnisse zu sorgen. Wir sind doch keine Hasen, die aus Schreck vor einer Regierungsbildung kreuz und quer durchs Feld laufen, bis der Jäger sie erwischt."

Lobende Worte fand Seehofer für SPD-Chef Sigmar Gabriel: "Gabriel war während meiner Zeit als Minister in der Großen Koalition mein Nachbar am Kabinettstisch. Ich halte ihn für einen absolut seriösen und inhaltlich kompetenten Gesprächspartner. Ich war immer der Meinung, dass wir als Union mit Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat mehr Probleme im Wahlkampf gehabt hätten als mit Peer Steinbrück. Herr Gabriel ist in Ordnung."

Sollte eine Große Koalition zustande kommen, würde sie nach der Überzeugung Seehofers volle vier Jahre halten: "Wer vor der nächsten Wahl vorzeitig aussteigt, weil er hofft, mit einer anderen Konstellation mehr Erfolg zu haben, wird vom Wähler die Quittung für seine Unzuverlässigkeit bekommen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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