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Spahn schafft neues Versorgungsangebot für psychisch Schwerkranke

Archivmeldung vom 21.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jens Spahn (2018)
Jens Spahn (2018)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schafft ein neues Versorgungsangebot für psychisch schwerkranke Patienten. "Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen werden künftig schneller und besser versorgt", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Spahn weiter: "Dafür werden Netzwerke aufgebaut, die sie auffangen und ihnen durchs System helfen." In diesen Netzwerken sollen Psychotherapeuten, Psychiater, Hausärzte und andere beteiligte Berufsgruppen zusammenwirken. Die Änderung sei mit den Fraktionen von Union und SPD abgestimmt und soll bereits in der nächsten Woche vom Bundestag zusammen mit der Reform der Psychotherapeutenausbildung verabschiedet werden, hieß es aus dem Bundesgesundheitsministerium. Vorgesehen ist, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten und Krankenkassen die Einzelheiten der neue Versorgungsrichtlinie bis Ende 2020 festlegt.

Geplant ist, dass den betroffenen Patienten in Zukunft über die ärztlichen Terminservicestellen freie Therapieplätze vermittelt werden. Dazu soll es feste Kontingente im Rahmen der neuen vernetzten Versorgung geben. Ärzte und Therapeuten, die sich daran beteiligen, bekommen eine neue, gesonderte Vergütung. Diese Vergütung soll sechs Monate nach Inkrafttreten der neuen Richtlinie vorlieg en. Spahn reagiert mit der neuen Regelung auf den Umstand, dass psychisch schwer kranke Patienten in der Vergangenheit oft besonders lange auf Therapien warten mussten. "Psychisch kranke Menschen dürfen keine Schwierigkeiten haben, Hilfe zu finden", so Spahn.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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