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Nahles warnt vor Scheitern des Gesetzes für Rückkehrrecht in Vollzeitarbeit - Einigung mit Union "nicht um jeden Preis"

Archivmeldung vom 04.02.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Andrea Nahles Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Andrea Nahles Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat die Union vor einem Scheitern des geplanten Gesetzes für ein Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeitarbeit gewarnt. "Ich bin nicht bereit, ein Gesetz zu verabschieden, das am Ende wirkungslos ist", sagte Nahles der "Saarbrücker Zeitung". "Eine Einigung gibt es mit mir nicht um jeden Preis".

Die Positionen von SPD und Union lägen zum Teil "noch weit auseinander", betonte Nahles. Dabei geht es laut Nahles vor allem um die Frage, ab welcher Größe ein Betrieb unter das Gesetz fällt. Das bereits bestehende Recht auf Teilzeit greife bei Unternehmen ab 15 Mitarbeitern, erläuterte Nahles. Das sei eine vernünftige Größenordnung. "Die Vorstellung, man könne diese Schwelle beliebig hochsetzen ist absurd. Dann kann ich mir das Gesetz sparen", sagte die SPD-Politikerin.

Nach Angaben der Ministerin sind gegenwärtig 750.000 Frauen in Teilzeit, die mehr arbeiten wollen, dies aber nicht können, weil sie in der Teilzeitfalle stecken. "Ich möchte, dass Frauen wie Männer das Recht bekommen, nach einer bestimmten Zeit wieder in Vollzeit zurück zu kehren", betonte Nahles.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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