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Krankenhausreform kostet in den nächsten fünf Jahren 6,4 Milliarden Euro

Archivmeldung vom 29.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerium für Gesundheit

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die geplante Krankenhausreform wird zwischen 2016 und 2020 insgesamt 6,4 Milliarden Euro kosten. Das geht aus einem Arbeitsentwurf des Gesundheitsministeriums hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

90 Prozent der Kosten werden demnach die gesetzlichen Krankenkassen tragen müssen. Im Gegenzug solle die Reform "Einsparpotenziale in voraussichtlich dreistelliger Millionenhöhe" erbringen, heißt es im Entwurf. In die Kosten sind nicht die Anteile der Länder eingerechnet, die diese aufbringen müssen, um Gelder aus dem 500 Millionen Euro schweren Strukturfonds zu erhalten. Mit dem Geld aus dem Strukturfonds sollen Überkapazitäten der Kliniken abgebaut und Krankenhäuser in Gesundheits- oder Pflegezentren oder auch in stationäre Hospize umgewandelt werden. Weitere Ziele der Reform sind es, Kliniken nach der Qualität ihrer Arbeit zu bezahlen und damit die Qualität zu steigern, überflüssige Operationen abzustellen und das Pflegepersonal aufzustocken.

Zeitung: Gröhe stellt Gesetzentwurf zur Krankenhausreform fertig

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern über die Reform der Krankenhausfinanzierung hat das Gesundheitsministerium von Hermann Gröhe (CDU) einen Referentenentwurf fertiggestellt. Nach der Endabstimmung mit dem Bundeskanzleramt solle er in diesen Tagen veröffentlicht werden, berichtet die F.A.Z. unter Berufung auf informierte Kreise. Umstritten waren demnach bis zuletzt die Beteiligung der Länder an dem geplanten Strukturfonds für unwirtschaftliche Kliniken in Höhe einer Milliarde Euro sowie die Höhe und Dauer der Preisabschläge für Krankenhäuser, in denen mehr operiert wird, als mit den Kassen verabredet war. Laut Gesundheitsministerium steigen die von der Krankenversicherung zu tragenden Zusatzkosten bis 2018 auf 1,4 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Teil der Gelder soll in den Ausbau von Pflegestellen an Krankenhäusern fließen. Dafür sind in den Jahren 2016 bis 2018 allein 660 Millionen Euro eingeplant. Gesundheitsminister Gröhe verspricht sich zudem "erhebliche Einsparpotenziale in voraussichtlich dreistelliger Millionenhöhe".

Quelle: Rheinische Post (ots) / dts Nachrichtenagentur

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