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Forsa: Grüne gewinnen, CDU/CSU, SPD und FDP verlieren

Archivmeldung vom 10.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild
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Von Foto: Bernd Schwabe in Hannover - Foto: Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28873885

Umwelt- und Schutz des statistischen Durchschnittswetters waren in dieser Woche das wichtigste Thema für die Deutschen. Davon profitieren im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer die Grünen: Sie können gegenüber der Vorwoche um zwei Prozentpunkte zulegen, auf nunmehr 25 Prozent. CDU/CSU, SPD und FDP verlieren je einen Prozentpunkt.

Die Union kommt auf 26 Prozent. Damit verringert sich ihr Vorsprung vor den Grünen wieder auf einen Prozentpunkt. Die SPD erreicht 12 Prozent und liegt damit hinter der AfD (unverändert 13%).

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 26 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 12 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 25 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 22 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

Habeck im "Kanzler-Duell" vor AKK und Scholz

Grünen-Chef Robert Habeck kann seine persönlichen Sympathie-Werte gegenüber der Vorwoche wieder verbessern. Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin/ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sie sich wie folgt entscheiden: Habeck gegen Annegret Kramp-Karrenbauer 28 gegen 16 Prozent, Habeck gegen Olaf Scholz 26 gegen 20 Prozent, "AKK" gegen Scholz 16 gegen 27 Prozent. Die CDU-Chefin und der SPD-Finanzminister verlieren je einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche.

Auch bei der Frage nach der politischen Kompetenz verlieren die Koalitionsparteien im RTL/n-tv-Trendbarometer gegenüber der Vorwoche an Zuspruch: Der SPD trauen 3 Prozent der Bundesbürger zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden (minus 1 Prozentpunkt), der CDU/CSU 16 Prozent (minus zwei Prozentpunkte). Die Union liegt gleichauf mit den Grünen, die unverändert bleiben. 55 Prozent der Befragten billigen keiner Partei politische Kompetenz zu.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "Umweltpolitik und Klimaschutz gehören zur 'DNA' der Grünen - deshalb profitieren sie von der aktuell großen Bedeutung dieser Themen. Union und SPD hingegen verlieren, weil sie auch beim Klimaschutz eher ein diffuses Bild abgeben. Die SPD irritiert überdies sogar ihre noch verbliebenen Anhänger, weil sie sich in erster Linie mit sich selbst und der Lösung ihrer Führungskrise beschäftigt und über neue Machtkonstellationen mit der Linkspartei nachdenkt, statt als Regierungspartei das zu tun, was die Wähler erwarten: zu regieren."

Datenbasis RTL/n-tv-Trendbarometer

Die Daten zur Partei- und Kanzlerpräferenz wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 5.8. - 9.8. 2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Quelle: Mediengruppe RTL Deutschland (ots)

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