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Union will Digitalisierung in der Landwirtschaft beschleunigen

Archivmeldung vom 24.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
„Drohne“ mit Kamera
„Drohne“ mit Kamera

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Union will die Digitalisierung in der Landwirtschaft beschleunigen. Das geht aus einem Positionspapier der Unionsfraktion im Bundestag hervor, aus dem die "Welt" zitiert. "Die grundlegende Voraussetzung für einen Ausbau der digitalisierten Landwirtschaft ist die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet", heißt es demnach in dem Papier. Es müssten "starke Anreize" auch für privatwirtschaftliche Investitionen gesetzt werden.

Bauern sollen dem Papier zufolge künftig verstärkt Drohnen zur Feld-Überwachung einsetzten und damit auf zeitlich aufwendige Begehungen des Geländes verzichten können. Der Betrieb solcher unbemannten Fluggeräte sollte dabei auch außerhalb der eigenen Sichtweite über sehr großen Flächen möglich sein. Die Drohnenführer sollten sich einer "umfassenden Ausbildung in fliegerischen Fertigkeiten und luftfahrtrechtlichen Kenntnissen unterziehen".

Initiiert hat das Papier der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU), Berichterstatter seiner Fraktion für die Digitalisierung in der Landwirtschaft. "Der Beruf des Landwirts wird immer anspruchsvoller", sagte Beermann der "Welt". "Aus Bauern werden Smart Farmer." Die Digitalisierung müsse daher in der Ausbildung eine größere Rolle spielen als bisher.

Schon heute nutzten Landwirte in ihren Ställen Melkroboter und Futterautomaten, heißt es in dem Papier weiter. Sensoren überwachten die Tiere und schlügen Alarm, wenn sich Hühner, Schweine oder Kühe auffällig verhielten. Satellitengestützte Navigationssysteme hälfen beim Düngen der Felder, autonom fahrende Mähdrescher entlasteten die Bauern bei der Ernte.

Jeder fünfte Landwirt nutze bereits entsprechende Technologien. Bei Betrieben mit einer Fläche von mehr als 100 Hektar seien es sogar 33 Prozent. Der Datenschutz für den Umgang mit den im Stall und auf dem Feld erhobenen Daten müsse noch geregelt werden, sagte Beermann. "Die Hoheit über die digitalen Daten muss in der Hand der Bauern bleiben." Nur so werde die Akzeptanz der Digitalisierung unter den Landwirten weiter zunehmen. Beermann ist überzeugt: "Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist nicht mehr aufzuhalten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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