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Entscheidungsträger wollen Jamaikakoalition

Archivmeldung vom 10.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /SB

Führungskräfte in der deutschen Wirtschaft und Verwaltung wünschen sich in der nächsten Bundesregierung eine Jamaikakoalition aus CDU/CSU, Grünen und der FDP (18 Prozent). Einer solchen Konstellation trauen sie, wie der Focus berichtet, am ehesten zu, neue politische Akzente in der Republik zu setzen.

Allerdings dicht gefolgt von einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP (17 Prozent). Das hat eine Umfrage mehrerer Institute unter sogenannten Entscheidern ergeben. Zu ihnen zählen Selbstständige, Angestellte mit Entscheidungsbefugnis und Beamte ab der Besoldungsgruppe A14. Den Ausschluss von bestimmten Bündniskonstellationen halten laut dem LAE Entscheider-Panel 63 Prozent der Befragten für richtig, nur 35 Prozent für falsch. Eine Erneuerung der Großen Koalition schneidet in der Umfrage am schlechtesten ab (zwei Prozent).

Als vorrangige Aufgaben der neuen Regierung werden Bürokratieabbau, Pandemiebekämpfung, Digitalisierung und der ökologische Umbau der Wirtschaft genannt. Obwohl die Mehrheit der Befragten eine unionsgeführte Jamaikakoalition favorisiert, traut sie unter den Kanzlerkandidaten dem Sozialdemokraten Olaf Scholz am meisten zu, ihre Erwartungen zu erfüllen (27 Prozent). Armin Laschet und Annalena Baerbock folgen mit 20 beziehungsweise 15 Prozent. 35 Prozent glauben, dass kein Kandidat dazu in der Lage ist.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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