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Wirtschaftsstaatssekretär soll Maskenproduktion ankurbeln

Archivmeldung vom 24.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Andreas Feicht (2015), Archivbild
Andreas Feicht (2015), Archivbild

Foto: Matthias Böhm
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wirtschaftsstaatssekretär Andreas Feicht (CDU) übernimmt die Verantwortung für den neuen Arbeitsstab der Bundesregierung, der sich um die Ankurbelung der Schutzmaskenproduktion in Deutschland kümmern soll. Das bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium dem "Handelsblatt".

 Der Stab ist im Wirtschaftsministerium angesiedelt und soll die Beschaffungsbemühungen des Gesundheitsministeriums ergänzen. Die operative Leitung übernehme Ableitungsleiter Thorsten Herdan, berichtet die Zeitung weiter.

Derzeit arbeiteten mehr als ein Dutzend Beamte aus den verschiedenen Abteilungen des Ministeriums "mit Hochdruck daran, mit Unternehmen und Verbänden Gespräche zu führen, das erste Förderprogramm für Investitionen in die Produktion von Vliesstoff auf das Gleis zu setzen und parallel den Bedarf sowie das Potenzial zu analysieren", heißt es aus dem Ressort von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Vlies ist ein wichtiges Vorprodukt für Schutzmasken und aktuell weltweit stark nachgefragt.

Im nächsten Schritt soll auch die Herstellung von zertifizierten Masken unterstützt werden. In welcher Form das geschieht, mit Preis- oder Abnahmegarantien etwa, ist noch offen. Es gehe darum, "nachhaltig Kapazitäten" in Deutschland und in Europa aufzubauen und "mehr Eigenständigkeit" zu erreichen, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Viele Firmen, gerade aus dem Mittelstand, sind schon auf eigene Initiative in die Maskenproduktion eingestiegen. Was fehlt, ist bisher die Koordination durch den Bund.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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