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Reserven der Rentenkassen steigen auf Rekordhöhe

Archivmeldung vom 10.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Finanzlage der Rentenversicherung wird sich in diesem Jahr trotz der hohen Kosten der geplanten Rentenreform weiter verbessern. Obwohl die Rentenreform bereits 2014 ein Loch von 4,4 Milliarden Euro in die Rentenkassen reißt, werden nach Daten der Rentenversicherung die Reserven weiter wachsen - und zwar um mindestens drei Milliarden Euro auf den neuen Rekordwert von 35 Milliarden Euro, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

Hauptgrund für die günstige Finanzentwicklung ist, dass die Große Koalition sich in einer ihrer ersten Amtshandlungen darauf verständigt hat, die nach der Gesetzeslage eigentlich zwingend erforderliche Senkung des Rentenbeitrags von 18,9 auf 18,3 Prozent zu unterlassen. Allein das spült der Rentenversicherung 7,2 Milliarden Euro in die Kasse.

Hinzu kommt die positive Konjunkturentwicklung. So erwartet die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht einen Anstieg der Beschäftigtenzahl in diesem Jahr um 240.000 auf den neuen Rekordwert von 42,1 Millionen. Wären davon nur die Hälfte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, würden die Einnahmen der Rentenversicherung um eine halbe Milliarde Euro steigen. Abwärts geht es mit den Rentenfinanzen daher voraussichtlich erst im nächsten Jahr. Dann werden sich die Kosten der Rentenreform laut Bundesregierung auf neun Milliarden Euro verdoppeln.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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